Verkehrsministerin Bures im Chat: Nachlese

Verkehrsministerin Doris Bures war am Freitag, 20.11.2009, von 13-14 Uhr im derStandard.at-Chat. Der gesamte Chat kann hier nachgelesen werden. Auch eine unserer beiden Fragen wurde – geringfügig gekürzt – zugelassen:

In Italien werden Fahrzeuge betrunkener Autofahrer konfisziert. Das hat einen ganz praktischen Zweck: Man kann ein Fahrzeug, das man nicht meht hat, auch nicht betrunken bzw. ohne Schein in Betrieb nehmen. Warum nicht in Österreich?

Die Antwort der Verkehrsministerin fällt relativ bescheiden aus:

Wir nehmen alkoholisierten Lenkern den Führerschein ab und verhindern damit das Weiterfahren.

Es dürfte bekannt sein, dass ein fehlender Führerschein nicht davon abhält, ein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen. Ein fehlendes Fahrzeug ist da schon ein größeres Hindernis…

Unsere zweite Frage schaffte es leider nicht in den Chat:

Ein großes Problem ist, dass die Österreicher Alkohol am Steuer immer noch als Kavaliersdelikt ansehen. Kein Wunder, es ist schließlich bis zu einer gewissen Grenze legitim, betrunken zu fahren. Warum führt man also keine 0,0 bzw. 0,1-Promille-Grenze ein, um zu zeigen, dass Alkohol im Verkehr wirklich nichts verloren hat?

Der Beitrag wurde am 21. November 2009 um 01:34 veröffentlicht und wurde in der Rubrik Journal gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.


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