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	<description>Alkohol in Österreich</description>
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		<title>Alkohol und die Adventzeit</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 08:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Vorweihnachtszeit werden die Probleme im Zusammenhang mit Alkohol besonders offensichtlich. Wenn im Dezember die Temperaturen schon unter tags weit unter Null fallen und das Verlassen der eigenen vier Wände ohne Wollhaube und Handschuhe zur groben Fahrlässigkeit wird, erfreuen sich auch die Punsch- und Glühweinstände in den heimischen Adventmärkten regen Zulaufs.

Neben den klassischen Gustoständen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Vorweihnachtszeit werden die Probleme im Zusammenhang mit Alkohol besonders offensichtlich. Wenn im Dezember die Temperaturen schon unter tags weit unter Null fallen und das Verlassen der eigenen vier Wände ohne Wollhaube und Handschuhe zur groben Fahrlässigkeit wird, erfreuen sich auch die Punsch- und Glühweinstände in den heimischen Adventmärkten regen Zulaufs.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-573" title="Adventbeleuchtung" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/12/adventbeleuchtung.jpg" alt="" width="500" height="242" /></p>
<p>Neben den klassischen Gustoständen mit ihren Lebkuchenkeksen, dem Kletzenbrot,  den Früchtespießen und den Schaumrollen reihen sich zwischen Textilienausstellern und Dekorartikelverkäufern auch die nicht weniger traditionellen Most- und Glühweinstände. Denn heiße Getränke zur Erwärmung des fröstelnden Leibes werden immer als Wohltat empfunden, auch in der Krise. Der Alkohol und die Geselligkeit am Punschstand sind Mitbringsel, denen man gemeinhin nicht ablehnend gegenübersteht.<span id="more-569"></span></p>
<p>Was man vergebens sucht, sind alkoholfreie Alternativen. Freilich, es gibt den Kinderpunsch und an den Glühweinständen hat man üblicherweise auch etwas Tee im Angebot, doch verdienen der ‚Kinderpunsch’ oder das Marginalangebot an Tees wahrhaftig die Bezeichnung <em>Alternative</em>? Der Name ‚Kinderpunsch’ impliziert, dass alkoholfreier Punsch den Kindern vorbehalten ist, während, wer kein Kind ist, natürlich alkoholhaltigen Punsch konsumiert. Einige Wiener Christkindlmärkte greifen nun auf die Bezeichnung ‚Autofahrerpunsch’ zurück, wobei auch das nichts daran ändert, dass Alkoholkonsum durch einseitige Angebote zum Ideal hochstilisiert wird und bestimmte Gruppen (Kinder, Autofahrer) eben als Ersatz ihre Extrawürstl serviert bekommen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-579" title="adventmarkt" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/12/adventmarkt.jpg" alt="" width="500" height="241" /></p>
<p>Woran es uns wirklich fehlt, sind Anbieter, die ihre alkoholfreien Getränke nicht als Extrawürstl für Randgruppenpublikum vermarkten, sondern sie aktiv für die breite Masse bewerben. Idealerweise mit einem engen, aber tiefen Sortiment. Im Handel bezeichnet man damit ein Sortiment, in dem wenige unterschiedliche Warengruppen existieren, das bei den vorhandenen Produkten aber besonders in die Tiefe geht, das heißt: Es gibt zwar nur Tees im Angebot, hiervon aber Darjeeling, Schwarzen Tee, Grünen Tee, Englischen Tee und sogar tibetischen Buttertee. Hinsichtlich der starken Glühweinkonkurrenz müsste man mit (nicht nur für junge Menschen) erschwinglichen Preisen punkten, ein innovatives Produktdesign wäre als <a href="http://www.mein-wirtschaftslexikon.de/u/usp.php">Alleinstellungsmerkmal</a> das Tüpfelchen auf dem i und würde das eigene Angebot auszeichnen. Freilich, man sollte risikofreudig sein und der Wille zum ‚Traditionsbruch’ müsste gegeben sein.</p>
<p>Zumindest eine gewisse Risikofreudigkeit ist in der Vorweihnachtszeit gegeben, wenngleich in einem weniger tugendhaften Sinn.  72 Führerscheinabnahmen im Advent alleine in Vorarlberg sprechen dafür. Andere Bundesländer stehen im <a href="http://twitter.com/alkoholinfo">Vergleich</a> nicht viel besser da. Aber nicht nur die Verkehrsuntüchtigkeit gibt Anlass zur Sorge. Immer wieder erfrieren Menschen in der kalten Jahreszeit, weil sie im Dunkeln nach Festbesuchen torkelnd den Weg nach Hause bestreiten, unterwegs stolpern und im nasskalten Schnee zum Liegen kommen. Der Alkohol kühlt den Körper zusätzlich durch eine Erweiterung der Gefäße immens aus und besorgt den Rest. In diesen Tagen erfroren in Österreich <a href="http://derstandard.at/1259282312193/Schneefall-Drei-Kaeltetote-in-Oesterreich">drei Menschen</a>, als sie sich auf dem Heimweg von Diskotheken und Gasthäusern befanden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-592" title="Christbaum" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/12/christbaum.jpg" alt="" width="500" height="261" /></p>
<p>Diese tragischen Beispiele zeigen auf, wie nötig es ist, nicht nur über die Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum aufzuklären, sondern auch ernst zu nehmende Alternativangebote zu schaffen. <a href="http://www.alkoholinfo.at/2009/11/kampagne-alkohol-am-steuer/">Präventivkampagnen</a> sind gut und richtig, doch auch wenig glaubwürdig, wenn die Realität ein vollkommen konträres Bild zeigt. Wenn Alkohol am Steuer angeprangert wird und gleichzeitig wieder in einem gewissen Rahmen erlaubt ist, wirkt das nicht glaubwürdig. Wenn das Gesundheitsministerium Vieltrinkern rät, mindestens <a href="http://www.alkoholinfo.at/2009/09/neue-kampagne-ernahrung-kann-was/">zwei alkoholfreie Tage</a> pro Woche einzuplanen, dann jedoch alleine am Beispiel Weihnachtsmarkt keine Alternativen vorhanden sind, die einen Anreiz zum Alkoholverzicht bieten, ist das wenig glaubwürdig.</p>
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		<title>Alkoholfreies Bier immer alkoholfrei?</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/12/alkoholfreies-bier-immer-alkoholfrei/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 13:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alkoholfreie Biere erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Vor allem Autofahrer greifen gerne auf diese "alkoholfreie" Alternative zurück, um sich in Sicherheit zu wiegen. Die Bezeichnung "alkoholfrei" ist jedoch häufig irreführend, denn vielfach enthalten die Biere eine gewisse Menge Restalkohol. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alkoholfreie Biere</strong> erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Vor allem Autofahrer greifen gerne auf diese &#8220;alkoholfreie&#8221; Alternative zurück, um sich in Sicherheit zu wiegen. Die Bezeichnung &#8220;alkoholfrei&#8221; ist jedoch häufig irreführend, denn vielfach enthalten die Biere eine gewisse Menge Restalkohol.<span id="more-564"></span></p>
<p>Das Österreichische Lebensmittelbuch (&#8220;Codex Alimentarius Austriacus&#8221;) dient u. a. zur Verlautbarung von Begriffsbestimmungen, Untersuchungsmethoden und Richtlinien für das Inverkehrbringen von Waren. <a href="http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/attachments/4/9/6/CH0832/CMS1167207128242/b_13_bier.pdf">Codexkapitel B 13</a> sieht unter <strong>1.1.</strong> vor:</p>
<blockquote><p>Alkoholfreies Bier weist bedingt durch die Anwendung spezieller Verfahren einen Alkoholgehalt von nicht mehr als 0,5 Vol.% auf.</p></blockquote>
<p>Der jeweilige Alkoholgehalt kann üblicherweise auf der Webpräsenz der Brauereien nachgeschlagen werden (bspw.: <a href="http://www.ottakringer.at/content/de/pdf/produkte/PB_NKJ.pdf">[1]</a> und <a href="http://www.schloss-eggenberg.at/site/srt_libero.asp?id=134">[2]</a>). Bedenken in Hinblick auf den Führerschein sind jedoch unbegründet &#8211; die Trinkmenge, die nötig wäre, um durch alkoholfreies Bier eine Blutalkoholkonzentration von über 0,5 Promille zu erreichen, ist praktisch kaum bewältigbar. Die Wissenschaftsreihe &#8220;Quarks und Co&#8221; bietet in einem <a href="http://www.wdr.de/tv/quarks/global/pdf/bier.pdf">Online-Script</a> einen Überblick über alkoholfreies Bier und dessen Herstellungsverfahren.</p>
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		<title>Eine paradoxe Koexistenz</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/12/eine-paradoxe-koexistenz/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 20:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Standard erschien nun ein Artikel über ein Salzburger Sonderkrankenhaus zur Entwöhnung für Alkohol- und Medikamentenabhängige. Mit 18 Betten ist es eine relativ kleine Einrichtung, aber gerade in der Überschaubarkeit liegt ihr Vorteil. Seit 1979 wurden 2.200 Patienten erfolgreich behandelt, die Salzburger Gebietskrankenkasse steckt zudem jährlich 780.000 Euro in die Suchtentwöhnungsklinik.

Dennoch gibt es nicht genug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://derstandard.at/1259281195805/Chronischer-Alkoholabusus-Ich-habe-den-Wein-in-der-Handtasche-gehabt#forumstart">Standard</a> erschien nun ein Artikel über ein Salzburger Sonderkrankenhaus zur Entwöhnung für Alkohol- und Medikamentenabhängige. Mit 18 Betten ist es eine relativ kleine Einrichtung, aber gerade in der Überschaubarkeit liegt ihr Vorteil. Seit 1979 wurden 2.200 Patienten erfolgreich <a href="http://www.salzburg.at/themen/leben.html?nachrid=44053">behandelt</a>, die Salzburger Gebietskrankenkasse steckt zudem jährlich 780.000 Euro in die Suchtentwöhnungsklinik.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-555" title="Alkohol" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/12/flasche.jpg" alt="Alkohol" width="500" height="181" /></p>
<p>Dennoch gibt es nicht genug Einrichtungen wie diese. Die Zahl der Alkoholiker in Österreich wird auf etwa 340.000 geschätzt, 10.000 Menschen erkranken jährlich neu an chronischem Alkoholismus. Österreich ist dennoch weit von einem generellen Werbeverbot für alkoholische Getränke entfernt. Während man diese Restriktionen bei Tabak schwer aber doch umsetzen konnte, verhindern die Alkoholindustrie und ihre Abhängigen seit Jahren entsprechende Initiativen. Man ist verblüfft ob dieser paradoxen Koexistenz: Es darf mit dem Sanktus des Staates aktiv für Alkohol geworben werden, während gleichzeitig Millionen an Steuergeldern in Suchtkliniken und Aufklärungskampagnen investiert werden.</p>
<p>Wann wird man endlich begreifen, dass es widersinnig und im präventiven Aspekt absolut sinnfrei ist, einerseits Alkohol marktschreierisch zu bewerben und andererseits trocken über dessen Schädlichkeit aufzuklären? So wie die Dinge liegen ist zu erwarten, dass man sich auch in Zukunft noch begnügt, seinen präventiven Pflichtteil durch Aufklärungskampagnen zu leisten und sich dann dafür lobpreisen zu lassen, dass die Zahl der wasauchimmer zurückgegangen ist &#8211; wohl wissend dass der erfreuliche Rückgang in der natürlichen Schwankungsbreite liegt. Doppelmoralisch und heuchlerisch ist die österreichische Alkoholpolitik.</p>
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		<title>Gewalt in der Vorweihnachtszeit</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/12/gewalt-in-der-vorweihnachtszeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 21:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die tätlichen Übergriffe auf Fahrscheinkontrolleure steigen in der Vorweihnachtszeit signifikant an. Bis Ende November wurden allgemein 30 % mehr verletzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und der erfahrungsmäß gefährlichste Monat &#8211; der Dezember &#8211; steht noch aus.

Durch den in der Punschsaison erhöhten Alkoholkonsum fallen oft sämtliche Hemmungen. Gewalt in Verbindung mit Alkohol ist somit besonders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die tätlichen Übergriffe auf Fahrscheinkontrolleure steigen in der Vorweihnachtszeit signifikant an. Bis Ende November wurden allgemein 30 % mehr verletzt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und der erfahrungsmäß gefährlichste Monat &#8211; der Dezember &#8211; steht noch <a href="http://ooe.orf.at/stories/407296/">aus</a>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-539" title="Bus an der Haltestelle" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/12/haltestelle.jpg" alt="haltestelle" width="500" height="178" /></p>
<p>Durch den in der Punschsaison erhöhten Alkoholkonsum fallen oft sämtliche Hemmungen. Gewalt in Verbindung mit Alkohol ist somit besonders in der Vorweihnachtszeit ein Thema. Alkoholmissbrauch soll bei Gewalttätern <a href="http://www.cabinetoffice.gov.uk/media/cabinetoffice/strategy/assets/caboffce%20alcoholhar.pdf">7-Mal häufiger</a> vorkommen als in der Durchschnittsbevölkerung. Diesen engen Zusammenhang zwischen Alkohol und Gewalt bestätigt etwa die Niedersächsische <a href="http://www.mi.niedersachsen.de/master/C45161288_N13619_L20_D0_I522.html">Polizeistatistik</a> aus dem Jahr 2007: <em>&#8220;Jeder fünfte Jugendliche (14-17 Jahre) und jeder zweite Heranwachsende (18-21 Jahre), der im vergangenen Jahr in Niedersachsen eine Körperverletzung begangen hat, war alkoholisiert.&#8221;</em></p>
<p>Gewalt (unter Alkoholeinfluss) passiert leider ganzjährig, in der naturgemäß flüssigen Adventzeit wird er nur besonders augenfällig.  Es sei in diesem Zusammenhang auf eine Kampagne hingewiesen, die sich &#8220;<a href="http://www.nichttrinker.com/content/auf-weihnachten-freuen-sich-kinder-das-ganze-jahr">Weiße Weihnacht</a>&#8221; nennt und eine alkoholfreie Weihnacht aus Solidarität mit Kindern aus suchtbelasteten Familien zum Ziel hat. Kinder erfahren im familiären Umfeld häufig Gewalt, wenn ein oder beide Elternpaare alkoholabhängig sind. Diese manifestiert sich in mannigfaltigen Formen; sexuelle, körperliche und psychische Gewalt treten meist gepaart auf.</p>
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		<title>ARBÖ und ÖAMTC gegen 0,0 Promille</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/11/arbo-und-oamtc-gegen-00-promille/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:42:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[0-Promille-Grenze]]></category>
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		<description><![CDATA[Experten aus ARBÖ und ÖAMTC sprechen sich gegen eine 0,0-Promille-Grenze beim Autofahren aus. Eine nachvollziehbare Begründung bleiben die Vertreter der Autofahrerclubs aber schuldig.

&#8220;Wenn ich weiß, dass nicht kontrolliert wird, wird mich das &#8211; auch bei höheren Strafen &#8211; nicht abschrecken&#8221;, so der Grundtenor der Experten aus beiden Clubs. Dieser Feststellung kann man zustimmen, doch sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experten aus ARBÖ und ÖAMTC sprechen sich <a href="http://steiermark.orf.at/stories/405336/">gegen</a> eine 0,0-Promille-Grenze beim Autofahren aus. Eine nachvollziehbare Begründung bleiben die Vertreter der Autofahrerclubs aber schuldig.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-523" title="autos" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/11/autos.jpg" alt="autos" width="500" height="191" /></p>
<p>&#8220;Wenn ich weiß, dass nicht kontrolliert wird, wird mich das &#8211; auch bei höheren Strafen &#8211; nicht abschrecken&#8221;, so der Grundtenor der Experten aus beiden Clubs. Dieser Feststellung kann man zustimmen, doch sie ist nicht als Argument gegen eine Null-Promille-Grenze zu verstehen. Rational begründen kann man die Null-Promille-Grenze damit, dass eine Beeinträchtigung nicht erst ab 0,5 Promille Blutalkoholkonzentration gegeben ist, sondern bereits deutlich früher. Da das Lenken eines Fahrzeuges unter größtmöglicher Aufmerksamkeit geschehen sollte, müssen allfällige Störquellen beseitigt und geahndet werden, wobei es sich als praktikabel erwiesen hat, sich auf augenfällige und leicht beweisbare Störquellen wie <em>Alkohol</em> oder <em>Handy am Steuer</em> zu konzentrieren.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil einer Nullgrenze ist die leichte Verständlichkeit für Laien, denn die oft  milchmädchenhafte, näherungsweise Errechnung des Alkoholgehalts, die praktisch nie mit den tatsächlichen Werten übereinstimmt, würde entfallen. Darüber hinaus würde endlich jene Doppelmoral wegfallen, mit der man gegenwärtig versucht, Prävention zu betreiben. Wie fruchtbar kann es sein, einerseits Alkohol am Steuer anzuprangern, andererseits aber Alkohol am Steuer (nämlich bis 0,5 Promille) zu billigen? Entweder lässt sich Alkohol mit dem Lenken eines Fahrzeuges vereinen, oder nicht. Die jetzige Grenzziehung ist rein willkürlich.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-529" title="strasse" src="http://www.alkoholinfo.at/wp-content/uploads/2009/11/strasse.jpg" alt="strasse" width="500" height="151" /></p>
<p>Dass eine Herabsetzung der Promillegrenze auf Null isoliert quasi nutzlos wäre, könnte stimmen. Jedoch wäre auch eine 0,5-Promille-Grenze isoliert betrachtet nutzlos, würde man deren Einhaltung nicht kontrollieren. In Kombination mit einer erhöhten Kontrolldichte wäre eine Nullgrenze aufgrund der oben genannten Aspekte aber womöglich sinnvoller und sollte angedacht werden. Auch die Konfiszierung von Fahrzeugen nach wiederholtem Alkoholkonsum am Steuer hat einen größeren praktischen Nutzen als eine mehrmalige finanzielle Belastung und sollte daher ebenfalls in ein Konzept zur Erhöhung der Verkehrssicherheit einfließen.</p>
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		<title>Pilotversuch mit &#8220;Alkolocks&#8221;</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/11/pilotversuch-mit-alkolocks/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 19:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verkehrsministerin Bures kann sich ein Pilotprojekt in Österreich vorstellen, bei dem &#8220;Alkolocks&#8221; zum Einsatz kommen &#8211; das sind Geräte, die die Inbetriebnahme eines Fahrzeuges im alkoholisierten Zustand verhindern sollen. Wie nachvollziehbar ist, können derartige Vorrichtungen jedoch aus jetziger Sicht auf einfachem Wege ausgetrickst werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehrsministerin Bures kann sich ein <a href="http://derstandard.at/1256745515912/Testgeraete-Alkolocks-Bures-fuer-Pilotprojekt-in-Oesterreich">Pilotprojekt</a> in Österreich vorstellen, bei dem &#8220;Alkolocks&#8221; zum Einsatz kommen &#8211; das sind Geräte, die die Inbetriebnahme eines Fahrzeuges im alkoholisierten Zustand verhindern sollen. Wie nachvollziehbar ist, können derartige Vorrichtungen jedoch aus jetziger Sicht auf einfachem Wege ausgetrickst werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vom Nutzen der Discobusse</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/11/vom-nutzen-der-discobusse/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Standard über Ziel und Nutzen der Diskobusse und die fehlende Finanzierungsmoral der Wirte.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Standard über <a href="http://derstandard.at/1256745448419/Alkohol-im-Strassenverkehr-Richtung-Disco-durch-die-Nacht">Ziel und Nutzen der Diskobusse</a> und die fehlende Finanzierungsmoral der Wirte.</p>
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		<title>Was bringt die Kampagne gegen Alkohol am Steuer?</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/11/was-bringt-die-kampagne-gegen-alkohol-am-steuer/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Online-Standard fragt mittels einer Umfrage, ob die seit wenigen Wochen angelaufene Kampagne  wirklich dazu beitragen kann, Alkoholunfälle am Steuer zu reduzieren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Online-Standard fragt mittels einer <a href="http://derstandard.at/1256745513300/Umfrage-Werbung-gegen-Alkohol-am-Steuer-Was-bringt-die-Kampagne">Umfrage</a>, ob die seit wenigen Wochen angelaufene Kampagne  wirklich dazu beitragen kann, Alkoholunfälle am Steuer zu reduzieren.</p>
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		<title>Verkehrsministerin Bures im Chat: Nachlese</title>
		<link>http://www.alkoholinfo.at/2009/11/verkehrsministerin-bures-im-chat-nachlese/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 23:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Führerschein]]></category>

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		<description><![CDATA[Verkehrsministerin Doris Bures war am Freitag, 20.11.2009, von 13-14 Uhr im derStandard.at-Chat. Der gesamte Chat kann hier nachgelesen werden. Auch eine unserer beiden Fragen wurde &#8211; geringfügig gekürzt &#8211; zugelassen:
In Italien werden Fahrzeuge betrunkener Autofahrer konfisziert. Das hat einen ganz praktischen Zweck: Man kann ein Fahrzeug, das man nicht meht hat, auch nicht betrunken bzw. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehrsministerin Doris Bures war am Freitag, 20.11.2009, von 13-14 Uhr im derStandard.at-Chat. Der gesamte Chat kann <a href="http://derstandard.at/1256745213525/Chatnachlese-Alkolenker-sind-keine-anonymen-Monster">hier</a> nachgelesen werden. Auch eine unserer beiden Fragen wurde &#8211; geringfügig gekürzt &#8211; zugelassen:</p>
<blockquote><p>In Italien werden Fahrzeuge betrunkener Autofahrer konfisziert. Das hat einen ganz praktischen Zweck: Man kann ein Fahrzeug, das man nicht meht hat, auch nicht betrunken bzw. ohne Schein in Betrieb nehmen. Warum nicht in Österreich?</p></blockquote>
<p>Die Antwort der Verkehrsministerin fällt relativ bescheiden aus:</p>
<blockquote><p>Wir nehmen alkoholisierten Lenkern den Führerschein ab und verhindern damit das Weiterfahren.</p></blockquote>
<p>Es dürfte bekannt sein, dass ein fehlender <strong>Führerschein</strong> nicht davon abhält, ein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen. Ein fehlendes <strong>Fahrzeug</strong> ist da schon ein größeres Hindernis&#8230;</p>
<p>Unsere zweite Frage schaffte es leider nicht in den Chat:</p>
<blockquote><p>Ein großes Problem ist, dass die Österreicher Alkohol am Steuer immer noch als Kavaliersdelikt ansehen. Kein Wunder, es ist schließlich bis zu einer gewissen Grenze legitim, betrunken zu fahren. Warum führt man also keine 0,0 bzw. 0,1-Promille-Grenze ein, um zu zeigen, dass Alkohol im Verkehr wirklich nichts verloren hat?</p></blockquote>
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		<title>KfV-Aktion zu Weihnachtsfeiern</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 19:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alkohol im Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Salzburger Kuratorium für Verkehrssicherheit startet eine 8000-Plakat-starke Aktion, die Unternehmer dazu animieren soll, für einen sicheren Heimtransport ihrer Mitarbeiter von Weihnachtsfeiern zu sorgen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Salzburger Kuratorium für Verkehrssicherheit startet eine <a href="http://derstandard.at/1256745084165/Kampagne-Auf-ihn-ist-Verlass-Weihnachtsfeiern-fuehren-zu-mehr-Alkounfaellen-im-Dezember">8000-Plakat-starke Aktion</a>, die Unternehmer dazu animieren soll, für einen sicheren Heimtransport ihrer Mitarbeiter von Weihnachtsfeiern zu sorgen.</p>
]]></content:encoded>
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